Nicht erlaubt

Blake and me and the universe

MAKE + Pumpenhaus Münster

MAKE + Pumpenhaus Münster
Blake and me and the universe

Es spielen: Sabeth Dannenberg, Carsten Bender, Annelise Soglio (I), Jasper Schmitz, Ali Reslan (LBN)
Konzeption/künstlerische Leitung/Regie: Manfred Kerklau,
Choreografie:Tamami Nooruddin (JAP)
Video: Sven Stratmann Audio/Sound Andreas Wilting, Manfred Kerklau
Text: David Schein (USA) / William Blake
Kostüme: Bettina Zumdick
Szenografie: RUE OBSCURE (Karina Behrendt/Anne Keller)
Licht: Timo von der Horst
Assistenz: Sabbah Jalloul (LBN), Laura Will
Produktionsleitung: Nicky Schulte
PR: Rita Roring
Grafik/Fotos: Erich Saar
Audio voices: Dana Block, Aaron Masi, Dennis McSorley, Paul Schnabel, Phineas Sonin, Sersch Hinkelmann Recorded by: Ron Rost

Die Poesie Blakes trifft auf den „Overview Effekt“

„Blake and Me and the Universe“ zieht das Publikum an einen neuen Aussichtspunkt, in eine andere Welt und bürstet gegen die gewohnte Sicht.

Weit über den eingebildeten Radius und Kosmos, für dessen Mittelpunkt der Mensch sich hält und daran destruktiv haftet, hinaus. Wie groß dieses Universum doch ist und wie klein sind wir egozentrischen Wesen auf unserem
Planeten. Die Protagonisten auf der Bühne scheinen wie Gestrandete nach einem Trip in die Zukunft oder die Vergangenheit. Zuflucht, zielloses Landen? Lemuren ähnlich bewegen, strecken und tänzeln sie durch ein surreales
Setting, das toxisch anmutet.
Die Textvorlage von David Schein (USA) nimmt die Gedichte von William Blake in seiner fundamentalen Naturverbundenheit und Sozialkritik als Blaupause, wie z.B. in Scheins eigenem Poem:

„Good Night Our story`s done Same old song
about Armageddon Cycles of Seasons
of change Fire next time and the punishing
rain But you know false prophets before
us predicted The days of our numbers are
done Go stand on the hillside and sing with
the chorus and Beat that drum.“

 

Bildnachweis: die-sophie.studio

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